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Herausforderung

TU: WIE KÖNNEN WIR Barbara trotz Fallhand das Klavierspielen ermöglichen?

Bei meiner Hand ist die Streckung der Fingergrund- und Fingermittelgelenke ausgefallen, außerdem die Streckung im Handgelenk. Aufgrund einer schon vorbestehenden Muskelerkrankung habe ich eh schon Probleme die Arme zu heben, konnte dies aber bisher durch Abstützen auf meine Rollstuhlarmlehnen kompensieren. Fürs Klavierspielen braucht es ein gewisses Bewegungsausmaß um die einzelnen Finger anzuheben und runterzudrücken. Hierfür ist es nicht nötig, die Finger komplett zu strecken, aber v.a. im Grundgelenk ist Bewegung nach oben nötig. Das kann man sich vorstellen, wie wenn man auf eine Computertastatur tippt. Man braucht aber auch Bewegung in der Handdrehung/ Kippung, wenn zum Beispiel der Daumen beim Spielen einer Tonleiter unter den anderen Finger (Zeige- und Mittelfinger) durchgeführt werden muss. Außerdem muss man weit greifen können, wenn man Akkorde spielt und mehrere Töne, die nicht neben einander liegen gleichzeitig anspielt und dann auch versetzt zu anderen Tastenkombinationen springt.

Die bisherigen Versuche an gebauten oder geplanten Orthesen scheiterten:
1. Ein Handschuh mit Gummi/Streckseilen auf der Oberseite war zu groß um einzelne Tasten zu treffen und hat die Feinmotorik komplett zerstört
2. Ein Halteversuch mit einer Schiene am Handgelenk, die über Gummiseile mit Ringen an den Fingern verbunden war, die diese hochziehen, hat auch nicht die Feinmotorik erbracht, die nötig war um die Tasten bespielen zu können.