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MatchMyMaker verbindet Maker und Menschen mit Hilfsmittelbedarf.

Kreative Tüftler, Menschen mit Beeinträchtigung und Menschen, die andere pflegen, finden hier zusammen und entwickeln in inklusiven Teams nachbaubare und kostengünstige Open-Source-Hilfsmittel, sogenannte Careables.

Mach mit und mach dich stark für eine inklusive und menschenfreundliche Welt!

Du benötigst ein Hilfsmittel?

Gibt es Hürden in deinem Leben,
 die du überwinden möchtest?

Menschen, die mit einer Beeinträchtigung leben, stoßen in ihrem Alltag auf Hürden. Nicht für alle Hürden gibt es schon das passende Hilfsmittel. Teile deine Herausforderung mit der Maker-Community und finde hier Designer*innen und Entwickler*innen, die Spaß daran haben, gemeinsam mit dir kreative Lösungen zu entwickeln und diese für andere Menschen Open Source zur Verfügung zu stellen.

Finde dein neues Projekt

Entwickle Lösungen für reale Herausforderungen!

Du tüftelst, entwickelst, designst und suchst nach Herausforderungen und Projekten, die dir die Möglichkeit geben deine Fähigkeiten sinnvoll einzusetzen und das Leben anderer Menschen wirklich zu verbessern?

Dann tritt unserer Community bei und finde spannende Projekte!

Aktuell: Die Ergebnisse sind online.

Die Open Health HACKademy #3 hat digital und vor Ort stattgefunden.

Bei der Open Health HACKademy entwickelten interdisziplinäre Teams mit Menschen mit Behinderung, Studierenden von technischen, medizinischen und sozialen Fachgebieten, Gesundheitsexpert*innen und Maker*innen Hilfsmittel für echte Herausforderungen.
Anfang Juni sind wir mit einem virtuellen Designsprint gestartet. Es folgten mehrwöchige, begleitete Co-Creation-Prozesse für die Entwicklung von Hilfsmitteln für und mit Menschen mit Behinderung. Anfang wurden die Entwicklungen von den Teams online und an der Beuth Hochschule präsentiert.

Erfahre mehr über die Open Health HACKademy

Herausforderungen

Wie können wir haptisches Design für blinde Menschen entwickeln?

Einrichtung ist immer visuell gestaltet. Es sollte für blinde Menschen eine Möglichkeit geben Braille, haptische Schrift, Muster, Bilder in 3D auf Alltagsgegenstände zu bringen.

Wie können wir analoge Schriftstücke in Braille-Schrift übersetzen?

Wer blind ist, bekommt trotzdem viele Briefe und andere Schriftstücke.

Wie können wir es ermöglichen, dass ich mehrere Bluetooth-Geräte gleichzeitig nutzen kann?

Ich nutze verschiedene Geräte mit Bluetooth-Verbindungen. Wenn ich sie parallel einsetzten möchte, stürzt alles zusammen.

Laufende Projekte

Unterstützung willkommen

WIE KÖNNEN WIR eine Desinfektion von Greifreifen realisieren?

Nicht erst seit der "Corona-Krise" ist man als Rollstuhlfahrer IMMER mit dreckigen Händen konfrontiert.

Wie können wir ein Handbike bauen, das durch eine senkrechte Bewegung vorwärts bewegt werden kann.

Als Spastiker kann ich die Arme nicht gut beugen oder strecken, aber "rauf und runter" mit dem Schultergelenk geht.

Careables

Realisierte Projekte der Community

Kaepsele - gegen lästige Haare an den kleinen Rädern des Rollstuhls

Die kleinen Räder am Rollstuhl sind immer wieder voll mit Haaren und anderem Dreck, der sich dauerhaft dort festsetzt. Eine simple Lösung bringt Abhilfe.

Backslide - Tasche am Rolli-Rücken besser zugänglich machen

Über ein Schienensystem am E-Rollis kann der Rucksack, der am "Rücken" des E-Rollis hängt, nach vorn bewegt werden.

Barrierefreie Rollstuhl-Navigation

Es gibt bereits einige Navigations­anwend­ungen für Rollstühle. Seltsamer­weise besteht das Problem darin, dass sie den offiziellen Standard für Barrierefreiheit verwenden.

Anpassbare Computermaus

"Ich benötige zur schmerzfreien Bedienung meiner Maus ein einfaches Plastikteil, um die Griffdicke zu vergrößern."

Slide N Shop – Einkaufshilfe

Einkaufen als Rollstuhlfahrer*in ist nicht leicht, da man keinen Einkaufswagen schieben kann. Slide N Shop bietet die Möglichkeit einen Einkaukskorb oder Beutel an einem ausfahrbaren Schienensystem zu befestigen.

Capra Stick: Rolli Joystick Innovation

Jonas ist Ingenieur. Seit frühster Kindheit fährt er einen Elektrorollstuhl. Im Rahmen der Open Health HACKademy haben Jonas und sein Team sich mit Bedienelementen von E-Rollstühlen befasst. Der Ausgangspunkt war ein Joystick für den Elektrorollstuhl ähnlich einem Gamepad.

E-Scooter-Fahren für Rollstuhlfahrer*innen

Einen E-Roller als Zusatzantrieb für den Rollstuhl nutzen? Das stellt sich Alina nicht nur spaßig sondern auch sehr nützlich vor. Gesucht wurde eine Lösung, um Rollstühle an einem E-Scooter zu sichern und so eine spaßige und sichere Fahrt möglich zu machen.

Fahrrad mit Einhand-Lenkung

Svens Wunsch war es Fahrrad zu fahren. Aufgrund seiner Spastik hat er mehr Feinmotorik in den Füßen als in den Händen, weshalb er eine spezielle Lenkung benötigt. Die Lenkung war nicht die einzige Herausforderung.

Vorlesegerät

Rosemarie ist 83 Jahre alt und sehr stark sehbehindert. Dadurch kann sie sehr schlecht lesen. Vom Vorleser, einem Vorlesegerät, kann sie sich jetzt ihre wichtigen Briefe von den verschiedenen Ämtern und Ärzten vorlesen lassen.

Eyetracktive VR-Brille mit Tracking Funktion

Eine kostengünstige VR-Brille mit Eyetracking-Funktion wurde für das Projekt »Eyeskills« entwickelt. Der Initiator, Ben Senior, forscht zur Verbesserung des Sehverhaltens von Menschen mit Strabismus (Schielen) mittels VR-
Technologie.

Helpers Helper

Der Helpers Helper ist ein Übungsdummy, der den Buttonwechsel simuliert. Pflegekräfte und Angehörige können mit ihm das Wechseln des Buttons trainieren.

Laura

Teilnehmerin Open Health HACKademy #1

“Ich bin selbst nicht handwerklich begabt, konnte aber hier meine Idee einbringen und mit einem Team gemeinsam den Helpers Helper entwickeln. Ein kleines Produkt, das einfach nachzubauen ist und den Alltag von Betroffenen und Angehörigen enorm erleichtern kann.”

Nadia

Teilnehmerin Open Health HACKademy #1

“Bei der HACKademy gibt es interessante Cases, nette Leute und guten Input von erfahrenen Coaches. Ich würde jederzeit wieder daran teilnehmen!”

Lena

Teilnehmerin Open Health HACKademy #2

“Innerhalb von 10 Tagen haben wir einen Adapter für die Verbindung von Rollstuhl 
und E-Roller entwickelt. Nun kann Inklusion auch hier stattfinden und Adina und andere sind nun vom E-Scooter-Fahrspaß nicht ausgeschlossen.”

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